Der Verein / Aktuelles

Aufführung in Margrethausen am 04.01.2020

 

Nach der Aufführung in Margethausen übergab der Theaterverein der Jugendfeuerwehr Margrethausen eine Spende von

 

300,-€

 

 

Weihnachtsfeier 2019

 

Nachwuchs begeistert mit

 

"Die Sternensucher"

Dem Nikolaus konnte der Reinerlös der Tombola übergeben werden:

852,-€

für den Förderverein für krebskranke Kinder Tübingen e.V.

Allen Spendern und Loskäufern ein herzliches Dankeschön.

 

Den Reinerlös der Herbst-Saison 2019 in Höhe von

 

1.872,-€

 

wurde der Kirchengemeinde Heilig-Kreuz zur Verfügung gestellt.

Alles Zuschauern nochmals herzlichen Dank.

Bericht in SchwaBo

Albstadt-Ebingen. Seine Weihnachtsfeier hat der Theaterverein Heilig-Kreuz zum Anlass genommen, treue Mitglieder zu ehren, und dem Nachwuchs Gelegenheit gegeben, sich auf der Bühne im Gemeindesaal der Heilig-Kreuz-Kirche zu präsentieren.

Vorsitzender Justin Stannage ließ das vergangene Jahr kurz Revue passieren, ehe die Jugendlichen und Kinder unter der Regie von Michaela Buckenmaier ein wahrhaft himmlisches Stück aufführten, bei dem Simone Beisel als Soufleuse agierte.

Die Kinder sangen nach dem Stück noch gemeinsam mit den Gästen ein Lied, die Tombolalose gingen weg wie warme Semmeln und die Nikolausgruppe um Heldemar Paul freute sich über 852 Euro aus dem Losverkauf als Spende, die sie nach Tübingen zum Förderverein für Krebskranke Kinder bringen wird.

Spielleiter Markus Beisel las noch eine Weihnachtsgeschichte vor, ehe Justin Stannage und sein Stellvertreter Fabian Räffle Ehrungen aussprachen. Eine Urkunde und ein kleines Präsent erhielten für zehn Jahre Mitgliedschaft Kai Wolfram Bogdanski, für 25 Jahre Markus Beisel und für 30 Jahre Claudia Kaufmann und Jörg Stierle. Abschließend übergaben die Akteure den Reinerlös ihrer Theatersaison an die Kirchengemeinde: stattliche 1.872 Euro.

Justin Stannage dankte allen Helfern und Schauspielern, die mitgeholfen hatten, das Geld einzuspielen, ehe die Weihnachtsfeier mit einem gemeinsamen Lied endete.

 
Bericht im ZAK

Bericht im Schwabo

Albstadt Ein Filmriss mit turbulenten Folgen

Von

Nahezu Profi-Niveau erreicht der Theaterverein Heilig-Kreuz mit seinem aktuellen Stück "Alberto, der Rammler". Diese Truppe um Regisseur Markus Beisel ist perfekt eingespielt und provozierte bei der Premiere Lachsalven am laufenden Band.

Albstadt-Ebingen. Nicht nur die Laiendarsteller tragen zum jährlichen Erfolg des Theatervereins Heilig-Kreuz bei, sondern das ganze Team, das Bühnenbilder baut, den Kartenverkauf regelt und Terminabsprachen trifft. Neuen wird der Einstieg erleichtert, sie fühlen sich mitgetragen, wie Renate Stöckert nach der Premiere des aktuellen Stücks "Alberto, der Rammler" erzählt. Sie ist nämlich die Neue im Ensemble der "alten Hasen". Aufgergt sei sie gewesen, doch das Publikum hatte das nicht bemerkt und quittierte die Auftritte aller Darsteller mit begeistertem Applaus.

Apropos Hase: Um einen solchen dreht sich das Stück, doch bleibt er wohl als einziger ohne Fehl und Tadel, ganz im Gegensatz zu den Mitgliedern der Familie mit Albert (Justin Stannage) als Oberhaupt, seiner Frau Erna (Uschi Kowalski) und Tochter Susi (Christina Räffle-Teufel). Letztere hofft vergeblich auf die Hilfe ihrer Eltern bei einer kniffligen Mathematik-Hausaufgabe, denn deren Planung läuft in eine ganz andere Richtung.

Ehemann Albert will seinen Rammler Alberto beim Vereinsabend der Kleintierzüchter unbedingt prämiert wissen, Erna besucht lieber einen abendlichen Ball in der Festhalle. So geht jeder seines Weges und das Verhängnis nimmt seinen Lauf.

Zwischenzeitlich quartiert sich Landstreicher Xaver – für Fabian Räffle eine Paraderolle – im Haus ein und hat zwar eine passable Lösung für die Mathematikaufgabe parat, sorgt aber gleichzeitig für die Dezimierung des häuslichen Bier- und Schnapsvorrates. Auch beide Ehepartner schauen bei ihren jeweiligen Veranstaltungen zu tief ins Glas. Logische Folge: ein Filmriss. Erna findet sich in den Armen von Fritz wieder, während Albert offensichtlich ein Techtelmechtel mit Gunde hat. Süffisant dabei ist, dass Fritz und Gunde eigentlich ein Ehepaar sind, überzeugend dargestellt von Renate Stöckert und Markus Beisel.

Die sportlichen Höchstleistungen der Akteure haben es wirklich in sich

Turbulent geht es dabei auf der Bühne zu, bewundernswert sind die sportlichen Höchstleistungen der Akteure beim Tanzen, Tragen und Stützen. Aus dem ganzen Schlamassel amouröser Fehlentwicklungen will der gewitzte Xaver Kapital schlagen, doch da hat er die Rechnung ohne den Wirt gemacht, besser gesagt: ohne die Wirte, denn er sieht sich regelrecht umzingelt von den Pärchen und muss sich seiner Haut wehren.

Rammler Alberto nimmt indes zufrieden zur Kenntnis, wie das Theaterstück endet. Nach den vielen Lachern im Minutentakt brandete tosender Applaus und rhythmischer Beifall auf, die Premiere war vollauf gelungen und erweckte den Eindruck, dass Autor Siegfried Burger den Albstädter Darstellern sein Stück auf den Leib geschneidert hat. Bei der perfekten Vorstellung fiel nicht auf, ob Simone Beisel als Souffleuse überhaupt einspringen musste.

Weitere Aufführungen sind angesetzt in Ebingen am 27. Oktober, in Meßstetten am 2. November, in Straßberg am 9. November, in Lautlingen am 10. November, in Truchtelfingen am 22. und 23. November und in Margrethausen am 4. Januar.

 
 

Bericht im ZAK

Erna und Albert beim Treueschwur unter den kritischen Augen von Tochter Susi, Landstreicher Xaver wird derweil festgesetzt

Paraderollen: Die Ebinger Laienspielbühne Heilig-Kreuz begeistert mit neuem Stück

21.10.2019

Von Johannes Raab

Die Akteure zeigten sich bei der Premiere des neuen Stücks rund um Rammler Alberto wieder einmal von ihrer besten Seite.

Es käme wohl einem Wunder gleich, müsste von einer Panne während der Premiere eines Theaterstücks des Theatervereins Heilig Kreuz berichtet werden. Und selbstverständlich blieb dieses Wunder auch in diesem Jahr aus. Zu eingespielt, nahezu profihaft tritt diese Truppe um Regisseur Markus Beisel auf, als dass da ernsthafte Probleme auftreten könnten.

Das ganze Team ist für den Erfolg zuständig

Es sind ja nicht nur die Laienakteure, die zum alljährlichen Erfolg beitragen, es ist das ganze Team, das in akribischer Vorarbeit für das Bühnenbild sorgt, den Kartenverkauf regelt oder auch Terminabsprachen trifft.

So wird Neuen der Einstieg doch sehr erleichtert, man fühlt sich mitgetragen und eingebettet, wie Renate Stöckert nach der Aufführung erzählt. Sie ist nämlich die Neue im Ensemble, das sich ansonsten in diesem Jahr aus alten Hasen zusammensetzt. Aufgergt sei sie gewesen, doch das Publikum hatte das nicht bemerkt und quittierte ihren wie auch den Auftritt aller anderen Darsteller mit begeistertem Applaus.

Ein Hase ohne Fehl und Tadel

Apropos Hase: um einen solchen dreht sich das diesjährige Stück, doch bleibt dieser wohl als einziger des ganzen Stückes ohne Fehl und Tadel, ganz im Gegensatz zu den Mitgliedern der Familie mit Albert als Oberhaupt, seiner Frau Erna und der Tochter Susi. Letztere, gespielt vom Christina Räffle-Teufel, hofft vergeblich auf die Hilfe ihrer Eltern bei einer kniffligen Mathematik-Hausaufgabe, denn deren Planung läuft in eine ganz andere Richtung.

Alberto soll eine Goldmedaille holen

Ehemann Justin Stannage als Ehemann Albert will unbedingt Rammler Alberto beim Vereinsabend der Kleintierzüchter mit einer Medaille vergoldet wissen, Uschi Kowalski als Ehefrau Erna bevorzugt den Besuch eines abendlichen Balls in der Festhalle. So geht denn jeder seines Weges und das Verhängnis nimmt seinen Lauf.

Landstreicher Xaver hat eine passable Lösung

Zwischenzeitlich quartiert sich Landstreicher Xaver, für Fabian Räffle eine Paraderolle, im Haus ein und hat zwar eine passable Lösung der Mathematikaufgabe parat, sorgt aber gleichzeitig für die Dezimierung des häuslichen Bier- und Schnapsvorrates.

Beide Ehepartner schauen dann bei ihren jeweiligen Veranstaltungen zu tief ins Glas, logische Folge: ein Filmriss. Erna findet sich in den Armen von Fritz wieder, während Albert offensichtlich ein Techtelmechtel mit Gunde hat. Süffisant dabei ist, dass Fritz und Gunde eigentlich ein Ehepaar ist, überzeugend dargestellt von Renate Stöckert und Markus Beisel.

Sportliche Höchstleistungen auf der Bühne

Turbulent geht es dabei auf der Bühne zu, bewundernswert die erforderlichen sportlichen Höchstleistungen der Akteure beim Tanzen, vor allem aber beim Tragen und Stützen der teilweise nicht mehr ansprechbaren Akteure. Aus dem ganzen Schlamassel der amourösen Fehlentwicklungen will der gewitzte Xaver Kapital schlagen, doch da hat er die Rechnung ohne den Wirt gemacht, besser gesagt: ohne die Wirte, denn er sieht sich regelrecht umzingelt von den beiden Pärchen und muss sich seiner Haut erwehren. Rammler Alberto nimmt es zufrieden zur Kenntnis, wie das Theaterstück endet.

Vollauf gelungene Premiere

Zum Schluss brandete nach den vielen Lachern im Minutentakt rhythmisches Beifallklatschen auf, die Premiere war vollauf gelungen und wieder einmal mehr konnte man sich nicht sicher sein, ob die Laienspieler ein für sie geeignetes Stück ausgewählt hatten, oder ob der Autor Siegfried Burger seine Inhalte genau auf die einzelnen Charaktere zugeschnitten hatte. Insgesamt eine perfekte Vorstellung, bei der nicht auffiel, ob Simone Beisel als Souffleuse überhaupt einspringen musste, bemerkt hat man jedenfalls davon nichts.

Laienspieler sind auf Tournee

Die Theatergruppe geht nun für Wochen gewissermaßen auf Tournee. Weitere Aufführungen sind angesetzt in Ebingen (27.Oktober), Meßstetten (2.November), Straßberg (9.November), Lautlingen (10.November), Truchtelfingen (22. / 23. November) und Margrethausen (4.Januar 2020).